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Whitsunday Islands vom 09. Juli bis zum 11. Juli 2004

 TAG 1 Einführungen und ein erster Segeltörn mit der "Samurai"


Nachdem ich am Montag meinen Segeltörn mit der Maxiyacht "Samuarai" im Tallarook Office gebucht hatte, geht es am Mittwoch Nachmittag los. Die Tour war übrigens -wie auch die Fraser Island Tour und 5 Nächte in 2 Hostels- in dem 330 AUD Paket enthalten, dass ich in Hervey Bay bei "Fraser Escape" zusammen mit Claudia gebucht hatte.
Vom Hostel „Reefos“ fährt man mich und einige andere mit dem kleinen, weißen Bus zur „Ablepoint Marina“, wo ich an einem markierten Platz mit einigen anderen darauf warte, dass ein Crewmitglied der Maxiyacht „Samurai“ erscheint, um uns abzuholen. Plötzlich steht ein blonder Typ mit roten Shorts breit grinsend vor uns und nach dem großen Hallo geht es über die Holzstege zum Boot.

Rick der Skipper

Bevor wir an Bord gehen, wird uns mitgeteilt, dass wir uns an Bord nur barfuss bewegen dürfen. Jedem der das Boot besteigt wird als erstes der Schlafsack von einem Crewmitglied abgenommen und aus Hygienegründen (Bedbugs!) in der Gally verstaut. Nur im dem Fall, dass wir den Wunsch hatten, an Deck zu schlafen, hätten wir unseren Schlafsack am Abend ausgehändigt bekommen. Im gleichen Atemzug bekommen wir auch die Nummer unserer Koje mitgeteilt. Als ich barfuss auf das Boot steige überkommt mich plötzlich ein Glücksgefühl, auch wenn das Wetter für unsere Tour nicht atemberaubend scheint. Mit meinem Rucksack steige ich ins Innere des Bootes herab, gehe an der kleinen Gally (Küche) vorbei und durch eine kleine Tür weiter in den Schlafbereich, in dem sich gleich hinter der Tür links eine Rundecke zum sitzen befindet. Weiterhin befinden sich in dem Bereich vier Einzelkojen und drei Doppelkojen. Um zu meiner Koje zu kommen muss ich durch eine weitere Tür ins Bug des Bootes.

Unten rechts befindet sich mein „Bett“. Alles ist sehr eng, denn in dem kleinen Bug befinden sich insgesamt zwei Einzelkojen und drei Doppelkojen. Ich lege schnell meinen schwarzen Rucksack auf die Koje und gehe wieder an Deck.

Unsere Crew macht einen recht interessanten Eindruck und erscheint uns wie gerade einem Werbemagazin entsprungen. Rick, der dunkelhaarige, braungebrannte 28jährige Skipper sieht (zumindest während des Trips) so verdammt gut aus, dass man sich ihm hätte zu Füssen schmeißen können. Cameron (auch Yogi oder Yoghurt), der 20jährige, kanadische Koch hat einen Schwabbelbauch, aber ein nettes Gesicht und scheint überhaupt ganz schnuckig zu sein. Mike, der 27jährige Dive Instructor, den ich im Gedanken gleich „Curley“ taufe, finde ich auf Anhieb nicht so ansprechend und sympathisch, aber die anderen sind auch von seinem Aussehen mehr oder minder begeistert. Nicht vergessen darf ich bei meiner Aufzählung den 21jährigen Marc, die neuseeländische "Bord Bitch" (Mädchen für alles), der von seiner ausgeprägten Ähnlichkeit zu Brad Pitt wahrscheinlich nur profitiert.
Insgesamt sind 22 Leute auf dem Boot, u.a. Steffi und Nicole aus Deutschland, Maude (oder so) aus Spanien, Amir und Freundin aus Israel, John aus der Schweiz, Chris aus Wales, Charly aus den UK, Carrie aus Kanada, Natascha aus Neuseeland.

An Bord bekommen wir zuerst eine Einführung zu unserem Trip von Mike, was recht amüsant ist.

Marc

Gegen 16 Uhr geht es los. Wir segeln bis Hook Island und ankern dort in der Mantaray Bay, denn inzwischen dämmert es bereits. Unterdessen beginnt Cam zu rotieren, da die Meute bereits mit knurrendem Magen auf ihr Abendessen wartet. Es gibt Kartoffeln, Braten und Gemüse. Da das Boot nun nicht besonders groß ist, dürfen wird nun durch die Frontluke einsteigen, uns hintereinander aufreihen, unsere Teller füllen und durch dir Heckluke wieder hinaus.

Sonnenuntergang
Es ist nicht so einfach, die kleine Leiter,mit einem Teller auf der Hand balancierend, wieder hochzukommen. Immer wieder strecken sich helfende Hände aus, um die Teller der nächsten in Empfang zu nehmen. Das Essen mundet und es ist mehr als genug für alle da, so dass Cam irgendwann bekannt gibt, dass immer noch etwas übrig ist. Einige holen sich eine zweite und dritte Portion, doch trotzdem landet noch etwas im Abfall. Später am Abend setze ich mich mit Steffi auf den Platz des Skippers, um den unglaublich wunderschönen Sternenhimmel, die frische Luft und das Meer zu genießen.

Nachts kann ich nicht schlafen, da zwei Schnarcher in meiner unmittelbaren Nähe liegen. Das ist jedoch nicht der alleinige Grund für mein „Insomnia“. Die Kälte macht mir mindestens genauso schwer zu schaffen. Die dünnen Laken, die uns als Decken zur Verfügung stehen, sind bedauernswerter Weise viel zu dünn. Nachdem ich wie bescheuert

in meiner Koje rotiere, geht es so weit, das ich mir meine lange Hose anziehe und auch mein Fleecepulli zum Schlafen herhalten muss.


 TAG 2 Schnorcheln, Tauchen und Whitsunday Island

Morgens schlafe ich noch kurz ein, als mein innerer Wecker mich um 5:45 Uhr, nach nur einer halben Stunde, wieder hochschrecken lässt. Die Crew würde uns sowieso kurz nach 6 wecken. So kann ich zumindest dem Badtrubel ein wenig aus dem Weg gehen. Meine Zähne putze ich brav, wie von der Crew gefordert, an Deck und spucke das Zahnpastawasser unbedarft über die Reling. Es landet am Boot, weil ich NICHT wie gefordert an den Wind gedacht habe. Peinlich! Zwischen 6.30 Uhr und 7 Uhr gibt es Frühstück: Viel Obst, Toast, Erdnussbutter und Marmeladen stehen auf dem Speiseplan.
Nach dem Frühstück geht es das erste Mal ans Tauchen. Vorher jedoch müssen wir uns in unsere geliehenen, schwarzen "Stingersuits" quälen. Die Handschuhe und den Kopfschutz, welche uns vor den Stichen von den gefährlichen Würfelquallen schützen würden, dürfen wir vorerst in einem Beutel lassen, denn anziehen müssen wir diese Zusatzausrüstung erst, wenn es ins Meer geht.

Box Jellyfish (Würfelqualle)

Die Box Jellyfishes können tödlich sein und große Exemplare erreichen einen Körperdurchmesser von 25 cm. Es können bis zu 15 Tentakeln vorhanden sein, die eine Länge von bis zu 3m erreichen können. Die Stechzellen befinden sich in den Tentakeln des Tieres und werden durch Berührung aktiviert. Feine Fäden durchdringen die Haut des Opfers und ermöglichen das Einfließen des Giftes. Der Lebensraum der "Chironex fleckeri" umfasst due gane Nordküste Australiens, von Fraser Island bis zum selben Breitengrad in West Australien.



Mit dem motorisierten Schlauchboot bringt uns Mike an einen kleinen Strand der Insel. Als ich aus dem Boot steige um an Land zu gehen, fallen mir gleich die kleinen Kiesel und scharfen Korallenbruchstücke unter meinen Füßen auf, denn es ist noch ganz angenehm auf ihnen zu stehen. Am Strand, der ebenfalls aus Kieseln und den schon benannten Bruchstücken bestand, streife ich sofort meine Flip Flops über.

Ich bin in Gruppe 3 für die Tauch-Einführung und gehe erst mal mit Steffi schnorcheln. Außer mir sind noch Steffi und zwei andere in der Gruppe. Als wir an der Reihe sind, erklärt Mike uns noch einmal die Skills (Regulator/Mundstück vom Sauerstoffschlauch, unter Wasser aus dem Mund nehmen, die Tauchmaske unter Wasser mit Wasser füllen und das Wasser unter Wasser ausblasen *alles klar?*) und meint, er würde es unter Wasser noch einmal vormachen und wenn er auf uns zeigt, sollen wir es wiederholen.
Bei mir stimmt etwas nicht. Wie die anderen knie ich auf dem Meeresboden und beobachte Mike, doch Mein Druckausgleich will und will nicht klappen. Oder rede ich Schisser mir das etwa nur ein? Als das Meer sich immer wieder mit deinem Wellen an uns vorbeischiebt kippe ich unter Wasser immer wieder nach hinten und treibe ab. Mein Gott und zu allem Überfluss füllt sich auch noch meine ureigene blau/silberne Tauchmaske immer wieder mit Wasser. Nachdem ich das erste Mal abgedriftet bin, meint

Mike etwas patzig, ich solle mich nach der Bewegung des Meeres richten, nämlich mich unter Wasser ruhig verhalten und nicht mit den Armen rudern ... leichter gesagt als getan. Das zweite Mal kippe ich auf meine gelben Sauerstoffflaschen. Irgendwann wurde einer der Jungs angeschissen, weil er Mike den Skill nachahmt, bevor dieser auf ihn gezeigt hat. Zusätzlich bekommen wir noch so etwas wie "Wir haben auch nicht sooooo viel Zeit" zu hören, was mich nur noch nervöser werden lässt. Letztendlich

bekomme ich die Skills zwar problemlos hin, aber habe trotzdem Schiss, weil sich das Gefühl breitmacht, dass ich Mike nicht 100%ig vertrauen könne und mein leichter Schnupfen macht es auch nicht besser. So entschloss ich mich dazu, nicht mit runter zu gehen und beim Schnorcheln zu bleiben. Doch auch dabei bekomme ich viele bunte und außergewöhnlich schöne Fische zu sehen, so dass ich dem misslungenen Tauchversuch nicht nachtrauere. Interessant sind die kleinen (15 cm lang?) schwarz weiß gestreiften Fischlein, die mir immer wieder genau vor die Maske herumschwimmen. Angeblich wollen sie mit diesem Verhalten ihre "Koralle" verteidigen. Mittags segeln wir weiter bis Whiteheaven Island, wo wir ankern und mit dem Schlauchboot wieder einmal an Land gebracht werden. Von dem kleinen Strand aus, an dem wir abgesetzt wurden, gehen wir in kleinen Grüppchen weiter zum berühmten Whiteheaven Beach. Vorher jedoch schlagen wir aber eine andere Richtung ein, nämlich die zum "Eine Millionen Dollar" Lookout, wo ich wie wild Fotos von dem wunderschönen Ausblick knipse. Erst danach gehen wir weiter zum Strand. Der Anblick ist überwältigend und raubt uns allen für einen Moment die Sprache. Tatsächlich ist es so, dass der Strand genauso viel hermacht, wie auf den Fotos, die sich einem überall in den Geschäften unter die Nase reiben. Der Sand ist unbeschreiblich fein, weiß und locker wie frisch gefallener Schnee.

Karibikfeeling hoch 10, einfach unbeschreiblich schön. Nicole, Steffi, Carrie und ich laufen ein wenig hin und her, um dann an einem geeigneten Ort einen auf "Charlies Angels" zu machen. So wollten wir einige besondere Bilder schießen. Leider hatten wir insgesamt nur zwei Stunden an Land, so dass wir uns schon bald wieder auf den Weg zurück machen. Spätabends, nach dem Abendessen, sitzt die Hälfte der Gäste samt Crew unter Deck und die andere Hälfte an Deck, während Rick sich schon in seinem Swag verkrochen hatte. Unter Deck finden die Trinkspiele statt, bei denen der Alkohol nur so am Fließen ist. Schon nach etwa zwei Stunden kommen die ersten an Deck, um sich am Bug über die Reling zu übergeben.

In dieser zweiten Nacht kann ich glücklicherweise, nachdem ich mir meinen Schlafsack aus der Gally geklaut hatte um es etwas wärmer zu haben, einige Stunden schlafen.

Cam bei einem der Trinkspiele

 TAG 3 Auf ein Letztes

Am dritten Tag haben wir ein zweites Mal die Gelegenheit eine Runde Schnorcheln. Die Leute, die einen Tauschein haben, dürfen sogar ein zweites Mal tauchen. Ja und dann geht es leider auch schon wieder zurück. Die Sonne knallt von oben auf uns herunter und das Gefühl, wenn das Boot so schräg auf dem Wasser liegt, dass man ins Wasser rutscht, wenn man sich nicht irgendwo festhält, ist irre.


* AFTER SAIL Party in Magnum's *

Gestern fand am 19.30 die "After-Sail Party" im Magnums statt. Marc und Rick sind anfangs auch mal kurz aufgetaucht, dann wieder für 2 Stunden entschwunden und irgendwann wieder aufgetaucht.

Einige Leute aus der Gruppe haben sich Pizza bestellt und mir auch ein Stückl aufgezwängt. Ich bin zwei Mal umsonst zum Beaches gegangen, weil ich vorher den Iren (Mist, oder ist er Schotte) Brian getroffen habe, der in unser Gruppe auf Fraser Island war, und dieser meinte, ich solle doch mal so um 7 vorbeischauen (Irish Party), was ich zweimal (zwischen 7 und 7.30) getan habe.

Sie waren blöderweise noch nicht da. Dadurch habe ich allerdings den schnuckeligen "Bouncer" Rico kennengelernt. Nett! Ach ja und Ben (aus Bundaberg) ist ebenfalls im Beaches untergekommen. Er ist allerdings nach dem Verspeisen einer 13 Inch Pizza eingepennt und hat sich erst um ca. 22.30 Uhr wieder gemeldet. Da mir das Geblubber vom Rick (selbstverliebt, betrunken und high vom Pott) eh auf den Keks ging, bin ich zu Ben ins Beaches, der sich dann damit abfinden musste, dass ich nur eine Coke trinken wollte. Die Iren habe ich schlussendlich auch entdeckt, inklusive Alex und Rayk. Nur kurz Hallo gesagt und wieder zu Ben (*grummel* einkalt!!!), mit dem ich um kurz nach 12 ins eine andere Bar gegangen bin. War teilweise ganz witzig, auch wenn ich im nachhinein wohl doch mehr Spaß mit den Mädels gehabt hätte.

Ohhhh, und den Andre (Sydney!) habe ich auch gestern getroffen. Hab ihn schon von weitem gesehen und sofort "Was machst du denn hier" über die Strasse geschrieen. Er war mit Daniel in Cairns, fährt aber jetzt zurück nach Sydney und von dort aus geht es für ihn nach über zwei Jahren wieder nach Deutschland. Ja echt, wen man unterwegs alles wieder trifft...

Ach ja, ich habe heute endlich dass Geld vom Tomatenlager auf dem Konto gehabt. Komme also wieder einige Tage über die Runden. Zumindest so lange, bis das Geld aus Deutschland auf meinem Konto ist. UND JA PAPA, ich werde mit MEINEM Geld haushalten und meine Resumes heute noch in einigen Läden abgeben!!!

 

ˆ

... und nochmal als Dishi! vom 16. Juli bis zum 18. Juli 2004

Am Freitag bin ich zusammen mit Susann um 14 Uhr zum Hafen gegangen, um nachzufragen, ob sie mich nochmal mit der Samurai mitnehmen, wenn ich dafür auf dem Boot arbeite. Junior, der Skipper, überlegte kurz und sagte dann zu. Er meinte, ich solle jedoch so schnell wie möglich wieder am Boot sein.

Als ich mich gerade wieder vom Boot machen wollte, hörte ich plötzlich meinen Namen. Jaaa und wer stand da plötzlich vor mir??? Die Uta! An den Shops haben wir Rick getroffen "What are YOU doing here?", der mir erzählte, dass er auf diesem Trip der Dive-Instructor wäre. Na, das war vielleicht eine Überraschung.

Susann und ich sind mit Uta zusammen in Richtung Airlie zurückgegangen. Da ich total aufgeregt und nervös war, habe ich viel Müll und durcheinander geredet... sorry! Bin dann weiter zum Seaview gepeest, habe schnell mit denen abgemacht, dass ich mein Gepäck dort lassen kann und habe mir ein Taxi ($4,50) zurück zur Marina genommen.
Bin um 15 Uhr dort angekommen und habe dann als erstes mit Ross Laken auf den Betten verteilt und Kissen bezogen. Anschließend durfte ich Kartoffeln waschen.

Cameron war natürlich wieder am Kochen und Ross war als Mädchen für alles dabei.

Als die Gäste um 16 Uhr von Cameron am Treffpunkt abgeholt wurden, habe ich die Schlafsäcke eingesammelt und musste nach Susann suchen, weil diese peinlicherweise noch nicht da war. Da ich sie vorher am Treffpunkt gesehen hatte, wusste ich wo ich sie finde: Bei der falschen Gruppe. Ich bin also hingerannt und habe sie zum Boot gejagt... obwohl sie sich nicht jagen lies. Mein "Looooos, rennnnnn!" stieß irgendwie auf taube Ohren. Nun ja, sie kam dann ja rechtzeitig zum Boot. Mädel, wäre ich nicht da gewesen, stündest du immer noch bei der falschen Gruppe und sie wären ohne dich ausgelaufen.

Diesmal erzählte Cameron den Gästen, was so während des Trips abgeht und ging mit ihnen die Sicherheitsdetails durch. Hat er gut gemacht, obwohl ich (weil Profi *grins*) ihm angesehen habe, das er megamässig nervös ist. Er ist immer von einer Seite zur anderen geschwankt, hast also sein Gewicht immer von einem Fuß auf den anderen verlagert. Das Schnuckelchen hat mich anschließend gefragt, wie er war.
Bei meiner zweiten Tour hatten wir wesentlich besseres Wetter, nahezu durchgehend Sonnenschein, aber trotzdem genug Wind, um zu segeln.
Rick war zeitweise etwas angenervt, weil er mit Juniors Art zu segeln wohl nicht ganz zufrieden war.

In der ersten Nacht habe ich (versucht) zusammen mit Cam IM Segel geschlafen. Schwer zu beschreiben, aber wer segelt, weiß schon wie das funzt. Das ganze war dann aber doch ein wenig unbequem (*autsch, mein Rücken*), dass ich natürlich mal wieder nicht schlafen konnte. In der zweiten Nacht haben Cam und ich uns dann ein Doppelbett geschnappt. Luxus, weil eigentlich keine Betten für die Crew frei sind. Diesmal waren aber nur 17 Gäste an Bord, darum halt Luxus pur.

Rick

Am zweiten Tag durfte ich sogar nochmal den Intro Dive versuchen. Vorher habe ich ein bissl mit den Mädels geschnorchelt. Diesmal hatte ich überhaupt keine Probleme. Rick hat mich auch nicht so nervös gemacht, wie beim letzten Mal der Mike. Ich habe weder Problem mit dem Druckausgleich gehabt, noch damit, die Maske mit Wasser vollaufen zu lassen. Auch die leichte Brandung konnte mir nichts anhaben, ich habe mich schön relaxt vom Meer führen lassen. Beim Tauchgang hat Rick die Susann und ein anderes Mädel an die Hand genommen, weil sie ihm scheinbar zu unsicher vorkamen, was die Mädel etwas abgenervt hat.

Jade und ich sind den dreien ganz easy nachgetaucht. Beim Schnorcheln haben wir allerdings mehr Fische gesehen, als anschließend beim Tauchgang. Als mein Intro-Dive vorbei war wurde ich persönlich von Ross abgeholt und aufs Boot gebracht, um mal wieder Kartoffeln zu waschen.

Wir waren natürlich am Whitehaven Beach, diesmal allerdings nicht an dem Teil mit dem genialen Lookout. Ich durfte auch niemanden erzählen, dass ich beim letzten Mal woanders war. Ähm, na ja, nach der Tour habe ich es aber schon der Jade und Susann anvertraut.

ˆ

Vielen Dank an Steffi, Nicole und Susann, ohne die ich kaum Fotos von der Sailing Tour und Whiteheaven Beach haette.