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Au-Pair in Singapur

SEPTEMBER   2 0 0 4
06.09. Abschied (mal wieder) 19.09. Petronas Twin Towers
08.09. Hitze, Feuchtigkeit, Tempel & Shoppingcenter 21.09. Regen
09.09. Unterwegs am Fluss 28.09. Shopping?
10.09. Bella's Geburtstagsparty 29.09. Vom Shoppingcenter zum Tempel
18.09. Kuala Lumpur 02.10. Letzter Tagesausflug
 


———— KURZINFO ————
Der Name Singapur endstand im 14. Jahrhundert durch einen Prinzen aus Sumatra, der einen Tiger fuer einen Löwen hielt und die Stadt nach der Sanskrit Bezeichnung "Singapura" oder "Löwen-Stadt" ihren Namen enthielt.
Singapur ist heute die sauberste Stadt Asiens und wird häufig als "Fine City" bezeichnet, da auf auch auf viele kleinere
Vergehen, wie z.B. Kaugummi auf die Straße spucken, im MRT essen, hohe Geldstrafen zu verbüßen sind.

Singapur hat etwa 4 Millionen Einwohner, diese sind zu 77%.Chinesen, zu 14% Malaien, zu 8% Inder und zu 1%.Eurasier und Angehörige sonstiger Nationen. Es gibt vier Amtssprachen: Malaiisch, Mandarin, Tamil und Englisch. Englisch ist Geschäfts- und Amtssprache und wird in weiten Kreisen der Bevölkerung gesprochen und

verstanden.Die meisten Einwohner Singapurs sind zweisprachig und sprechen neben ihrer Muttersprache auch Englisch. Das Stadtbild Singapurs ist geprägt von Moscheen, gothischen Kathedralen und Hindutempeln. Zu den Hauptreligionen zählen Islam, Buddhismus, Christentum, Hinduismus, die Religion der Sikhs, Judaismus und die Lehre des Zarathustra.

Die Orchard Road ist die bekannteste Flanier- und Konsummeile Singapurs. Kleine Läden wechseln sich hier mit riesigen Shoppingpalästen und guten Restaurants ab.
Unbedingt sehenswert sind die Einkaufszentren Ngee Ann City, Tangs, Centre Point und Orchard Point. Hauptsächlich befinden sich in den Centern Designergeschäfte und so muss man schon etwas mehr Geld zur Verfügung haben um dort mehr als nur zu bummeln.
Gute Angebote zwecks dem Kauf von Digitalkameras, Speicherkarten, MP3 Player etc. gibt es z.B. im "Lucky Plaza". Bevor man sich auf einen Artikel festlegt, sollte man auch nochmal einen Abstecher in die Scotts Road machen, denn auch dort bekommt man das eine oder andere gute Angebot.
Die Serangoon Road ist die Hauptstraße des ethnischen Viertels Little India, von der einige sehenswerte Seitenstraßen abgehen. Man wird regelrecht verzaubert vom Aroma der orientalischen Gewürze und Parfums, dem glänzender Goldschmuck und den Melodien der Sitar.
Lebhaftes Markttreiben herrscht im Tekka Centre: unten Markthalle, oben kleine Geschäfte. Drumherum glänzt es golden in den Schaufenstern der Schmuckgeschäfte.
 

Abschied (mal wieder) Montag, 06.09.2004

Am Samstag Abend war ich noch mit Andrew bei Lisa, um ein bissl Abschied zu feiern.Es war sehr nett und schlafen durften wir dann dort auch noch. Am nächsten Morgen meinte sie zu mir, dass sie mit ihrem Vater in Mackay telefoniert hat und dass dieser mich mit seiner Frau Sonntag Abend von der Bushaltestelle abholen wurde, ich dort nächtigen könne und am nächsten Morgen zum Flughafen gebracht werden würde.

Der Abschied von den Leuten, speziell Aurelie und Susann, die ich beide leider nicht mehr am Sonntag gesehen habe, Micha, Uli und Matthias ist mir doch ein wenig schwer gefallen. Ganz zu schweigen von der Abschiedszene mit Andrew. Samantha (*hüstl*) hat mich dann zur Haltestelle gefahren, natürlich mit Uli, Daniel und Andrew zusammen.

Der Bus hat 2,5 Stunden bis Mackay gebraucht und dort wurde ich auch tatsächlich von Nev abgeholt. Wir sind gleich weiter zum Yachtclub gefahren, in dem wir zuerst speisten und ich anschliessend noch Nev's nicht gerade kleines Segelboot zu sehen bekam. Nachdem sich die beiden stundenlang mein "meine Telefonkarte ist leer und ich kann Andrew keine SMS schicken" Gejammere anhören musste, fuhren wir noch zu einer Tankstelle, damit ich mir neues Guthaben kaufen konnte.

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Hitze, Feuchtigkeit, Tempel & Shoppingcenter Mittwoch, 08.09.2004

Am Montag Abend bin ich nach einem ruhigem 7stündigen Flug in Singapur angekommen. Der Flug nach Sing war ziemlich ruhig. Ich habe mir "The Stepford Wifes" und "Suddenly 30" angesehen. Beide Filme waren ganz in Ordnung. Auf das laut Alison "kleine" Apartment war ich schon sehr gespannt, denn Alison neigt manchmal dazu zu untertreiben.
Alistair holte mich mit seinem Leihwagen vom Flughafen ab. Vorne auf der Ablage vor dem Beifahrersitz befindet sich ein kleiner schwarzer Kasten, von denen Parkautomaten u.ä. die ID des Fahrers abrufen können und z.B. die Parkkosten auf die
Rechnung des Fahrers schreibt. Jedenfall wurde ich in die Serviced Apartments "Le Grove"in die "Orange Grove" kutschiert, wo ich mich nach einem kurzem Gespräch mit Alison in mein großes Bett haute.
Ich habe in meinem -ach so kleinen- Zimmer einen Schrank, ein Frisiertisch, zwei Nachttische, eine Fensterfront und eben ein großes Bett. Des weiteren verfüge ich
über ein backsteinrot-gefliestes eigenes Badezimmer mit Dusche, Waschbecken und Toilette, das ich direkt von meinem Zimmer aus erreiche. Am Dienstag Morgen habe ich mir erstmal das Apartment genauer angesehen. Es hat drei Schlafzimmer mit jeweils einem Badezimmer, eine kleine Küche, eine separate Toilette und eine große Lounge mit TV- und Essecke. Es gibt Pay TV, einen DVD Player und einen Internetanschluss.
Nach der kurzen Erkundungstour bin ich für drei Stunden in die Orchard und Scotts Rd., gleich mit 2 CD's (Joe und Mario Frangoulis) zurückgekommen (weil billig) und nachmittags und abends habe ich gleich ein bissl gearbeitet.

Übrigens habe ich heute endlich meine gestohlene Fuji Finepix S 5000 ersetzt *juhu*!!! Nun kann ich wieder knipsen was das Zeug hält.

Abends klärte Alison mich über das "kleine" Apartment auf. Es war wohl so, dass sie erst in einem kleineren Apartment in einem anderen Komplex gewohnt haben, dort aber der Schulbus nicht hielt. Aus dem Grund waren sie -scheinbar zu meinem Glück- dazu gezwungen, in ein anderes Gebäude zu ziehen.

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Unterwegs am Fluss Donnerstag, 09.09.2004

Heute hatte ich frei und bin ein bissl auf Entdeckungsreise gegangen. Mit dem Shuttlebus der Apartmentanlage bin ich zu den Five Suntec Towers und der "Fontaine of Wealth" ( aus der leider kein Wasser entsprang) gefahren und bin dort durch ein Shoppingcenter gestrollt, bevor ich mich auf dem Weg zum Singapore River machte.
Nach einigen Schwierigkeiten den Weg zu demselben zu finden kam ich dennoch irgendwann am Fluss an. Der Weg am Fluss entlang ist schoen angelegt. Neben einigen Baenken findet man aucb so etwas wie eine steinige Fussreflexzonenmassage. Dort habe ich so etwas wie einen nicht gerade kleinen Lizard und einen kleinen Grashuepfer (sah aus wie der Zeichentrick Huepfer aus "Mulan") gesehen und fotografiert. Nach der Fotosession bin ich barfuss ueber die steinige
Flaeche um meine Fuessen etwas gutes zu tun und musste feststellen, dass die "Reling" in der Mitte von Noeten war, damit schmerzempfindliche Leute wie meiner einer ihr Gewicht etwas verlagern (entlagern?) koennen.
Am Fluss verbringt auch so mancher Arbeiter seine Mittagpause. Als ich ein junges Paaerchen (zwischen 10 und 12) knutschend und kuschelnd auf einer Bank sah, war ich fast schockiert. Ich habe aber auch zugegebenermassen keine Ahnung, ob es in Asien noch frueher los geht, als in Europa. Scheint so.

Man hat von hier wirklich einen super Blick auf die Skyline und den Merlion.

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Bella's Geburtstagsparty Freitag, 10.09.2004

Heute Morgen habe ich mir zwei Eier zum Fruehstueck gegoennt. Als Alison um 2pm mit Bella im Schlepptau nachhause kam und feststellte, das ich die Eier gegessen habe, rastete sie ein wenig aus. Fiepend erklaerte sie mir, das wegen der Vogelkrankheit keine Eier mehr aus Malaysien eingefuehrt werden duerfen und somit in Singapur nur schwer Eier zu erhalten sind. Da sie mit den Eiern einen Kuchen fuer Bellas Geburtstagsparty backen wollte, schickte sie mich los, um Eier zu finden. Ich bin also mit dem Taxi zu drei verschiedenen Supermaerkten um Eier aufzutreiben. Leider vergebens. Wieder zurueck im "Le Grove" fragte ich an der Rezeption, ob ich durch die Anlage irgendwie an Eier kommen koennte. Diese Anfrage wurde verneint und so machte ich mich betroffen auf ins neunte Stockwerk, um Alison die Nachricht zu ueberbringen. Sie war immer noch etwas kratzbuerstig. Als es ploetzlich an der Tuer klingelte und die nette Rezeptionsangestellte von vorher mit zwei Eiern vor der Tuer stand ist mir ein Stein vom Herzen gefallen. Sie erklaerte uns, dass eine der Hausangestellten Huehner zuhause hat und uns diese Eier zur Verfuergung stellte. So konnte Alsion also doch noch den Schokoladenkuchen backen.

Nachmittags habe ich einige Geburtstagspartyspiele fuer Bella und ihre drei Freundinnen organisiert, die (genau wie die Eltern) begeistert waren *grins* und das, obwohl ich mich gar nicht so ins Zeug gelegt habe. Jedes Kind durfte einmal alleine oder zu zweit zu einem Lied eine kleine Show einlegen (Matt ist da ganz besonders bei abgegangen). Wir spielten stille Post, Topfschlagen und einige andere typische Geburtstagsspiele. Anschliessend sind wir mit den Kids zu der "Singapore Night Safari" in den Zoo. War ganz nett, doch da wir nur die Tram genommen haben (weil sonst zu spaet fuer die Kids) etwas zu kurz zum geniessen. Ich werde den Zoo auf jeden Fall noch einmal am Tag besuchen.
 

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Kuala Lumpur Montag, 18.09.2004

Eigentlich wollte ich um 7.30 aufstehen und den Bus um 08.30 nehmen, entschied mich aber vor lauter Muedigkeit dazu, doch den Bus um 10.30 zu nehmen. Alistair hat mich dann mit den Kids in die Naehe der Bushaltestelle gebracht, weil er Matthew sowieso zu einer Party fahren musste (wegen mir sind sie zu spaet gekommen).

Ich habe unwahrscheinliches Gluck gehabt, denn der Bus sollte schon um 10 Uhr fahren, doch da hier ja alles wieder ein bissl langsamer laeuft habe ich den Transnasional Bus noch erwischt. Fuer $25 bekam ich die Fahrt nach KL, ein wabbeliges Brortchen (das ich weggeworfen habe), ein Stueck Topfkuchen und ein Soda-Milch Getraenk, welches ich irgendwie runtergeschuettet habe.
Um 16 Uhr kam ich ohne Zwischenfall in KL an. Dort regnet es in Stroemen und ich musste mich nach einem Hostel umsehen. In meinem Reisefueher waren einige aufgelistet und so machte ich mich in Chinatown auf die Suche nach dem Hostel meiner Wahl. Nach zwei Stunden vergeblichen Suchens fiel mir wie Schuppen von den Augen auf, dass mein Reisefuehrer von 1998 ist. Ein kann ich euch sagen, morgen gehe ich zu dem Buchladen (dem ach so tollen "Borders") und beschwere mich ueber den Preis, denn ich habe fuer den alten Schinken den normalen Preis bezahlt.
Nach 2,5 Stunden fand ich dass ein Backpackers, das einigermassen okay war.

Nachdem ich mit den Leuten aus dem Nachbar-Dorm (durch das ich durchlaufen musste um zu meinem Dorm zu kommen) gequatscht habe, machte ich mein Bett, wechselte mein nasses Oberteil und blieb einige Minuten liegen, bevor ich mich auf den Weg zum Nachtmarkt in Chinatown machte. Dort draengelte ich mich durch die Massen. Vorbei an Parfumstaenden, CD und DVD Verkaeufern, T-Shirt-, Taschen- und Schuhstaenden und jeder will einen in den Stand ziehen. Das erinnerte mich doch stark an die Medina (Altstadt) von Sousse in Tunesien. Im Endeffekt kaufte ich eine Compilation CD fuer 10 Riggit (2,20 Euro) mit der neuesten Mucke drauf. Da kann ich die Musik nicht guenstiger selbst brennen. Jetzt, wo ich den gezahlten Betrag umgerechnet habe, muss ich mich gerade aergern, dass ich nicht ein paar mehr CD’s oder DVD’s gekauft habe.

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Petronas Twin Towers Sonntag, 19.09.2004

Heute Morgen klingelte mein Wecker (aeh Handy) um 8.30 Uhr. Geschlafen habe ich sowieso nur 2-3 Stunden, weil zum einen eines der weiblichen Wesen so dermassen laut geschnarcht hat, dass ich fast ausgerastet bin und zum anderen fingen die Leute draussen um 3.30 morgens an zu arbeiten.

Petronas Twin Towers Irgendwas um 10 Uhr rum machte ich mich zu Fuss auf den Weg zu den “Petronas Twin Towers”, mit 452 Metern dem zweithoechsten Gebaeude der Welt. Auf dem Weg dorthin machte ich bei einer Apotheke halt, um nachzufragen, ob ich Diclofenac Tabletten ohne Rezept bekommen koennte und JAAAAAAAAAA ich konnte! Endlich! Um ca. 11.30 Uhr kam ich bei den Towers an. Drinnen stach mir sofort ein Schild in die Augen: ”Entschuldigung, es sind keine Skybridge Tickets mehr vorhanden. Es sind bereits alle vergeben.”
Das konnte ich nicht glauben, obwohl mich im Hostel schon ein Norweger gewarnt hat. Na ja, sowas haelt mich ja nicht ab, also schnappte ich mir den armen Typen in seiner roten Kluft, der so aussah, als ob er was zu sagen hat, und heulte ihm die Ohren voll, dass ich doch heute schon wieder zurueck nach Singapur muesste und nicht wiederkommen koenne und dass ich doch nur wegen den “Petronas” gekommen bin, etc. Nach einigen Minuten brachte er mich runter zum Visitors Bereich. Dort durfte ich mir mit anderen Besuchern zuerst einen Film ueber
den Bau des Gebaeudes ansehen und anschliessen mit einem High Speed Fahrstuhl zur Skybridge hochfahren, die sich bei Level 41 befindet.

Der Fahrstuhl benoetigt eine Sekunde pro Stockwerk, also befanden wir uns nach 41 Sekunden am Ziel, in 170m Hoehe (schade, fuer mich haette es ruhig hoeher hinaufgehen koennen). Dort oben hatten wir 10 Minuten Zeit, um Fotos zu schiessen und nach Ablauf dieser Zeit durften wir auch schon wieder hinunterduesen.


Anschliessend machte ich mich wieder zurueck auf den Weg zum Hostel, um meinen Rucksack abzuholen und zur Bushaltestelle zu wandern.

Dort verkaufte mir ein Typ mit Walkie-Talkie um 14.40 Uhr ein Busticket fuer einen “Super VIP” Bus, der um 15.15 Uhr abfahren sollte. Um 15 Uhr scheuchte mich dieser Typ in die innere Bushaltestelle, wo er von einem anderen “Treiber” zugelabert wurde und schliesslich zu mir meinte, der Bus waere voll und ich sole 5R mehr bezahlen, um in dem naechsten VIP mitfahren zu koennen. Danach wurde ich an einen anderen Treiber uebergeben, der mich mit zu einem anderen Warteplatz nahm und sich dann mit mir ueber deutschen Fussball unterhalten wollte (Bayern Muenchen Fan… pah). Um 15.40 Uhr wurden wir vom Cheftreiber wieder nach draussen gescheucht und in einen “Nicht Super VIP Bus” gescheucht.Zuerst setzte ich mich auf einen Zweierplatz, von dem ich dann aber verscheucht wurde. Ich durfte mich auf einen Einzelplatz setzten, dessen Lehne sich nicht aufrecht halten lies. Egal, ich hatte ja sowieso vor, im Bus zu schlafen.
Abgesehen davon quietschte allerdings auch so einiges am Bus, was nicht sehr zum allgemeinen positiven Sicherheitsgefuehl der Fahrgaeste beitrug.
Zu allem Ueberfluss fuhr der Bus die ersten Stunden auch noch total langsam. Nach gut fuenf Stunden kamen wir an einem Busbahnhof in Jahor Bahru an, wo wir den Bus wechseln sollten, weil unsere Klimaanlage angeblich nicht mehr funktionierte (sie lief auch tatsaechlich schon seit 30 Minuten nicht mehr).

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Regen Dienstag, 21. 09. 2004

Boh, da wollte ich heute endlich mal wieder schwimmen gehen und was geht ab??? Es giesst mal wieder in Stroemen. Da hat mir mein Moehrchen so geniale Fotos geschickt, dass mich das sofort motiviert hat, endlich weiter abzunehmen und dann so etwas. Ich krieg die Krise!

In exakt 25 Minuten muss ich Bella von der Bushaltestelle abholen und kann nur hoffen, dass es bin dann endlich mal fuer ne Weile aufhoert.
Ich werde dann auch schon so bald wie moeglich wieder das Abendessen vorbereiten, denn Matthew hat um 17.15 Uhr Musik (Flute) Unterricht.

Mal wieder reines Regenwetter Gestern war es megastressig. Morgens rief Alistair an, ich moechte doch bitte unbedingt Obst und Brot kaufen. Da ich total muede war, habe ich mir erst um 14.20 Uhr Isabella geschnappt und bin mit ihr zusammen in einem Taxi zum "Tanglin Mall" Supermarkt gefahren. Dort habe ich Brot, Melone, Birnen, Aepfel, Mandarinen und Orangen gekauft und wieder zurueck. Isabella plus Einkaeufe nach oben gebracht und alleine wieder zur Bushaltestelle um Matthew abzuholen. Anchliessend das Abendessen (Bratkatoffeln) vorbreitet und um 16.40 Uhr Isabella (mit Matthew im Schlepptau) zu ihrer "Drama" Stunde gebracht. Um 18.20 Uhr wieder mit einem Taxi nachhause, Essen aufgewaermt, abgewaschen und Feierabend, denn Alistair war ja da.

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Shopping? Dienstag, 28.09.2004

Am heutigen Nachmittag bin ich einige Stuendchen durch die Scotts Road und die Orchard Road gelaufen. Zum einen musste ich meinen Kodak Battery Charger zum 2. Mal umtauschen, weil er wieder durchgebrannt ist und zum anderen wollte ich mich ueber die Preise vom Net-MD Playern, MP3 Playern (habe mich inzwischen dagegen entschieden) und USB Flashdrives erkundigen.

Zudem ist Alison wieder da, so dass ich heute und morgen am Tag frei habe (muss aber babysitten). Alison hat mich gestern gefragt, ob ich nicht evtl. eine Woche laenger bleiben moechte, wenn ich Andrew sowieso erst am 13. Oktober wiedertreffe. Ich moechte aber eigentlich lieber am Samstag fliegen. Das Problem ist, dass ich dringend eine WWOOFing Farm in der Naehe von Townsville oder auf Magnetic Island finden muss.

Da habe ich heute eine Mail von der lieben Susann (*oh no*) erhalten und mich gefreut, das sie schon so einiges von dem erlebt hat, was in den naechsten vier Wochen auf mich zurollt.

Habe gerade mit Cameron gechattet. War so nett mal wieder mit ihm zu "quatschen", auch wenn es nur ueber nen Messenger war.

Werde um 15 Uhr abduesen in Richtung Chinatown. Moechte mir heute oder morgen einen Net MD kaufen (NEIN, eigentlich habe ich das Geld dafuer nicht), einige buddhistiche Tempel und islamische Moscheen ansehen und danach ueber den chinesischen Nachtmarkt streifen.

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Vom Shoppingcenter zum Tempel
Mittwoch, 29. September 2004

Heute bin ich auf die Suche nach einem MD Player zum "Sim Lim Square" gegangen. Dieses Gebäude hat mehrere Stockwerke (5 oder mehr) mit etlichen Elektronikshops. Neben gemischten Geschäften gibt es auch Vertretungen der einzelnen Firmen wie Sony und JVC. Es gibt MD, CD und MP3 Player, Videokameras, jede Menge Zubehör, Handy's,
CD und DVD Rohlinge, Computer, Laptops, Digitalkameras und vieles mehr zu erstehen. Es gibt übrigens auf dem Ground Level CD's zu kaufen, wovon ich nur dringend abraten kann. Mir war zwar klar, dass das Billigkopien sind, doch ich habe mir trotzdem zwei von denselben gekauft, da ich ja in Kuala Lumpur so gute Erfahrungen mit den Billigteilen gamacht habe. Als ich sie zuhause ausprobiert habe kam das böse Erwachen: Die CD's waren absolut unbrauchbar. Ich habe sie einige Tage später (ohne Quittung) zurückgebracht und das Geld problemlos wiederbekommen. Die Verkäuferin hatte garantiert Angst, das ich laut werde und damit die anderen Kunden verschrecke. Egal, die größte Auswahl an Elektronikartikeln hat man hier garantiert, aber dass man hier die besten Preise bekommt, dass bezweifle ich stark. Jeder Tourist wird an diesen Ort geschickt, ob er darüber in einem Reiseführer liest, oder von einem Tourismusbüro hier hingeschickt wird. Die Verkäufer wären ja auch nicht wirklich schlau, wenn sie alles zu Tiefstpreisen verkaufen, wo doch sowieso alle denken, dass es im Sim Lim die besten Preise gibt. Ich habe die Preise der Net MD's mit den Preisen in der Orchard Road und der Scotts Road verglichen und würde in diesen beiden Straßen deutlich günstiger wegkommen. So bin ich also vergeblich im Sim Lim wie doof rumgerannt und habe mich dann dazu entschlossen, doch nochmal in Orchard und Scotts zu gucken.

Auf dem Weg habe ich einige Fotos vom "Sri Krishnan Tempel" geschossen, der gerade gereinigt wurde. Der Hindu Tempel wurde vor über 130 Jahren erbaut und ist einer der ältesten Tempel Singapurs. Hanuman Beem Singh erbaute 1880 einen Schrein für Lord Krishna unter einem Banyan Baum in der Waterloo Street.

Auf dem Rückweg bin ich in die "Bugis Street", die ein wenig Paddy's Market
aehnelt, sprich: enge Wege und Klamotten, Musik und Souvenirstaende auf beiden Seiten. Wobei ich nicht empfehlen wuerde dort CD's zu kaufen. Auch einige Lebensmittelgeschaefte gibt es in der Halle und wen es interessiert: Man kann dort guenstig Pringles und andere Schleckereien erstehen.
Am "Sri Krishnan" machte ich auf dem Rückweg nochmal einen kurzen Besichtigungsstop. Da gerade ein Gebet statt fand (Wächter hat mich reingeschickt) bin ich auf Zehenspitzen umher getrippelt, um mir die verschiedenen Schreine anzusehen. Ich habe gar nicht erst danach gefragt, ob ich Fotos machen könnte, denn es erschien mir einfach nicht richtig, es mit der Kamera festzuhalten. Als nach 15 Minuten wieder vor dem Tempel stand, befand ich mich mitten in einer Filmszene.KEIN Witz! Die
Kamera war allerdings gerade auf Stand-By. Bin etwas näher an die "Klappe" geschlichen, um ein Fotos davon zu machen und zu sehen, für welchen Film die Szene gedacht war. Es geht um den Film "Cages", der das Leben erblindeter Menschen deutlich machen soll. In "meiner Szene", die ich hübsch beobachtete steht ein kleiner Junge mit seinem Grossvater vor einer der Tempelstatuetten und ertastet diese. Das war es auch schon. Später bin ich noch durch den "Lucky Plaza" und das "Far East Plaza"
gestreift, um mich weiterhin nach MD Player Preisen zu erkundigen. Am nächsten Morgen ,sprich gestern, war ich erst soweit mir einen HI MD Player von Sony zu kaufen, habe mich aber nach einigen Internetrecherchen
umentschlossenzu einem Hard-Disc Drive, sprich einem "Creative Zen Touch" MP3 Player mit 20 GB. Nach etlichen Preisvergleichen am gestrigen Tage habe ich mir den "Zen" fuer $400 (192 Euro) im "Far East Plaza" in der Scotts Road gekauft.

Zurück im Apartment präsentierte ich der Familie stolz meinen Zen Touch und wollte natürlich auch gleich Musik darauf überspielen. Nach anfänglichen Problemen war ich dann so weit, dass ich Musik vom Laptop auf den Player übertragen konnte. HERRLICH!

Heute Morgen bin ich schließlich zum Chiropraktiker, da Alison mir vorgestern flüsterte, sie würde mir ein Behandlung ($100/48 Euro) schenken. Nachdem ich eine halbe Stunde später als angekuendigt drangenommen wurde, musste ich einige Beinübungen machen, die nicht reibungslos abliefen. Der amerikanische Dr. Wassermann verkündete relativ schnell, das meine Hüfte ein wenig verdreht sei und mein linkes Bein im Liegen nahezu 10 cm kürzer ist als das rechte. Da habe ich mir mein Humpeln also doch nicht eingebildet. Nachdem ich eine 10minütige Behandlung mit Wärmekissen und kleinen Stromstößen (wie auch immer sich das nennt) zum "Alignment" bekam, renkte der werte Herr Doktor mich ein und siehe da, ich stehe nicht mehr ganz so schief. Auf dem Weg nachhause kam es mir vor, als ob ich auf Wolken laufe würde. Dr. Wassermann meinte allerdings, das 1-2 weitere Behandlungen von Nöten sei, um mich wieder ganz hinzubiegen. Na, mal schauen ob ich mir das leisten kann.

Ja und was soll ich sagen... morgen Abend fliege ich wieder nach Australien. Erst nach Brisbane und 2 Stunden später nach Townsville, wo ich irgendwann Morgens gegen 10 Uhr ankomme.

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Letzter Tagesausflug Freitag, 02. Oktober 2004

Natürlich konnte ich nicht anders und bin heute nochmal mit der MRT nach Little India gefahren, um mir einen weiteren Tempel anzusehen. Die Atmosphäre in dem Viertel war ganz toll und die vielen Juweliere und Sari verkaufenden Geschäfte waren sehr interessant.

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