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Singapore
Zoo September
2004 |
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Kurzinfo (mehr Infos sind im
Text enthalten)
Der Zoo wirkt relativ "offen", die meisten
der Tiere wirken nicht eingesperrt, da sie große
Grasflächen haben, um sich zu vergnügen.
———— KURZINFO ———— |
| Standort |
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Anzahl Tierarten |
251
(darunter befinden sich 20% bedrohte Tierarten) |
| Flaeche |
28 ha |
| Eintritt
2004/2005 |
S$ 14 (etwa
EUR 6,50) für Erwachsene und S$ 7(ca. €
3,25) für Kinder |
| Öffnungszeiten |
Täglich von 8.30 Uhr bis 18:00 Uhr |
| Website |
Singapore
Zoo |
Wir sind von der Orchard Road mit dem MRT bis zur "Ang
Mo Kio" Station gefahren und haben von dort aus den
Bus 138 zum Zoo genommen, der etwa 30 min bis dorthin
benötigt hat.
'''''''''''''''''''' Unterwegs im Zoo ''''''''''''''''''''
Nachdem ich brav unser Eintrittsgeld bezahlt habe zückte
ich erst mal die Karte vom Zoo, um mich zu orientieren.
So gingen wir zuerst über einen Boardwalk und bestaunten
die Siamang Affen, die dort in den hohen
Bäumen vor sich hin kletterten. Das die kleine Kornnatter
auf dem Boardwalk zu den offiziellen Zootieren gehörte,
bezweifle ich jedoch stark. Vorbei ging es am Tapir
zu den Zwerghippos, die man auch hinter
einer Glasscheibe beim Schwimmen im Wasser beobachten
konnte. Schon nach zehn Minuten war klar, das dies alles
andere als ein normaler Zoo war. Von "Käfigen"
war weit und breit nichts zu sehen. Die Tiere werden in
großen Gehegen gehalten, wobei natürlich Barrieren
(Flüsse, Tieferlegungen,...) die Tiere vom Publikumsverkehr
abgrenzen.
Weiter ging es zu den wunderschönen Bengalischen
Tigern. Schon jetzt war mir klar, dass dies mein
Highlight sein würde.Die Abgrenzung bestand hier
zum einem aus dem niedrigeren Terrain und einem kleinen
Fluss. In diesen stürzte sich einer der Tiger, als
sich mehrere Besucher vor dem Bereich einfanden. Er lief
vor (und unter) uns hin und her und war wild am Fauchen.
Der Tiger auf dem Bild links fühlte sich scheinbar
mehr als wohl und interessierte sich überhaupt nicht
für die Leute die ihn so anstarrten. Bengalische
Tiger mit weißem Fell sind natürlich sehr rar
und so gibt es unter 10000 Nachkömmlingen nur etwa
einen mit weißem Fell.
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Die Rock-Wallabies und Kängurus
passierten wir als nächstes. Diese konnten die
Kids natürlich nicht grossartig beeindrucken.
Hier gibt es weder Zäune noch andere Begrenzungen.
Die Rock-Wallabies hockten etwa zwanzig Meter vom
"Wanderweg" entfernt. Eines der Kängurus
hingegen lag diekt am Weg. |
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Als nächstes maschierten wir zu
den Asiatischen Elefanten, da dort
um 11.30 Uhr die "Elephants at Work and Play"
Show stattfinden sollte. Während dieser kleinen
Show brachten uns drei Arbeiter und drei Elefanten
uns auf teilweise recht witziger Art und Weise die
Arbeit, die mit Hilfe der Elefanten ausgeführt
werden, näher. Da wurden Baumstämme ins
Wasser gestoßen oder geworfen und wieder unter
Zuhilfenahme des großen Kopfes wieder aus dem
Wasser herausgerollt. Auf Kommando sollten sich alle
drei Elefanten hinlegen, wobei sich die Älteste
strikt weigerte. Erst als man ihr ein grünes
Kissen reichte, platzierte sie es, wie sie es für
angebracht hielt und erst dann legte sie sich ebenfalls
hin. Der kleine Elefant durfte ebenfalls demonstrieren,
wieviel er schon gerlernt hatte und erschien regelrecht
stolz, als das Publikum ihm applaudierte. Freudig
winkte er mit seinem rechten Vorderfuß in die
Menge. |
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Von den Elefanten ging es zum
Primate Kingdom, wo man verschiedenen Affenarten
beobachten konnte. Matthew ist ein großer
Fan der Hamadryans Baboons (Paviane),
von denen der Zoo etwa 70 und somit die
weltgrößte Anzahl hat. Es gibt in dem
Bereich mehrere Familien, die alle ihr eigenes Oberhaupt
haben. Sie bestehen aus einem männlichen Baboon
und seinem Harem und den Babys.
Kurz darauf kamen wir zu den Orang-Utans,
von denen der Zoo sechsundzwanzig in einem natürlichen
Umfeld hält. Die "Kleinkinder" und
Babys waren besonders süß. In der Mitte
des Geheges befindet sich eine große Plattform,
an der Kletterstangen, Reifenschaukeln und ähnliches
angebracht sind, damit sie sich ausreichend beschäftigen
können. Zudem sollen Bäume und Plattform
den Orang-Utans die Möglicheit geben, die Flucht
zu ergreifen, falls es mal zu einem Gerangel kommt.
Der Zoo hat bisher einunddreißig Äffchen
an Orang-Utan Nachwuchs bekommen, |
die u.a. an Zoos in Australien, Neuseeland
und Malasia abgegeben wurden, um das Zuchtprogramm dieser
hochbedrohten Tierart zu unterstützen.
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Vom "Primate Kingdom" machten
wir uns auf den Weg zum Manatee, doch
vorher kamen wir an Elefanten vorbei,
auf denen man ein Runde auf dem Sandplatz für $2
reiten konnte (der Dschungelritt haette $5 fuer Kinder
und $8 fuer Erwachsene gekostet). Da ich mit dem wenigen
Geld, dass ich bei mir hatte haushalten musste, konnte
ich das den Kids leider nicht ermöglichen. Nun denn,
sie werden den Zoo garantiert noch häufiger besuchen.
Von den Manatees sah man nicht viel. Dort fanden auch
gerade Fotosessions statt. Wir kamen an Seelöwen
und Pinguinen vorbei und ganz in der
Nähe befand sich der Small Mammals (kleine
Säugetiere) Bereich mit Waschbären
und Ottern. Die Otter waren grandios.
Sie waren quasi zum Schreien. Doch nicht wir schrien,
sondern die kleinen Wichte, die scheinbar dachten, sie
bekämen von den Besuchern etwas zu fressen.
Inzwischen sind wir bei den Schimpansen
angelangt. Da sass also dieser junge Schimpanse, der mich
ganz augenscheinlich mochte und posierte für meine
Kamera. Einbildung war es eher nicht, da wir die einzigen
waren, die zu dem Zeitpunt dort standen. Genau wie ich,
amüsierten sich die Kinder, ganz köstlich darüber.
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Der Bereich mit dem Krokodilen war auch super interessant,
da man sie Dank der Glasscheibe vor dem Wasser, auch unter
Wasser bei Schwimmen beobachten konnte.
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Die Kinder waren auch von dem Streichelzoo
ganz begeistert, der mir weniger gefiel. Hier gab es Kaninchen,
Meerschweinchen, Mäuse, Ratten, Ziegen und Pferde.
Interessant war eine Wand, die an der Vorderseite verglast
war. In der Wand befanden sich Mäusebehausungen samt
Gängen. So hatte man die Gelegenheit die Mäuse
in einer halbwegs natürlichen Umgebung zu beobachten.
Es gab ein Rondell, in dem sich Meerschweinchen und Kaninchen
befanden, die man auch herausnehmen durfte. Damit die
Kids ein Kaninchen streicheln konnten, nahm ich so ein
weißes, kuscheliges Etwas auf den Arm. Es gab ein
Schild mit einigen Hinweisen zum Herausnehmen der Tiere.
Das es keine Aufsichtsperson gab, fand ich nicht gut.
Allerdings muss man sagen, dass sich die in Singapur lebenden
grundsätzlich an die Regeln halten, doch würde
ich nicht sagen, dass man sich bei Touristen darauf verlassen
kann.
Die Gehege der Raubkatzen, die gut klettern können,
wie der Jaguar und der Leopard vor denen wir standen, sind
durch eine Fensterfront geschützt.
Wild Africa
Das Gehege der kleinen Zebraherde
erscheint mir im Nachhinein nicht so groß. Das Löwengehege
war hingegen wieder sehr schön angelegt und vor allem
groß. Die männlichen Riesen relaxten auf dem
Hügel in der Sonne, wo hingegen die Damen mal hier
und mal dort auftauchten. Insgesamt habe ich vier Löwen
gesehen, es mögen aber auhc mehr gewesen sein, da das
Gegege nicht komplett einsehbar war.
Auch die Geparden waren herrlich
anzusehen. Von diesen eleganten Raubkatzen gibt es nur noch
etwa 12000 in der Wildnis und etwa 1200 in Gefangenschaft.
In vielen Länders Asiens und in weiten Teilen Nordafrikas
sind sie bereits ausgestorben.
Die Eisbären konnte man zum einen
aus sicherer Entfernung betrachten und zu anderem hinter
einer Glasscheibe, die sich am Schwimmbereich befanden.
Die Fruitbats fand ich faszinierend.
Sie befanden sich so dicht am Geländer, dass man sie
theoretisch hätte berühren können.
Um ca 16 Uhr machten wir uns auf den Rückweg. Am Bahnhof
kaufte ich ein Weißbrot und etwas zu trinken für
die Kinder. Als wir endlich im Zug saßen fragte ich
die Kinder, ob sie gerne ein Stück Weißbrot hätten,
was sie eifrig
| bejahten. Also öffnete ich die Tüte
und gab beiden je eine Scheibe. Nach nur ein oder zwei
Minuten starrten uns alle Leute in unserem Wagon an.
Mir schwarnte übles und ich ließ meinen Blick
weiter schweifen und das sah ich es drohend genau mir
gegenüber, aber sehr weit oben hängen: Essen
und Trinken im Zug verboten. Da der Regelbruch mit hohen
Geldstrafen bestraft wird, riss ich den Kindern vor
Schreck die Brote aus der Hand und steckt sie wieder
in die Tüte. |
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Ich glaube letztendlich waren wir so um 18 Uhr zuhause
und die Kinder dementsprechend erschlagen.
Dieser Zoo ist eindeutig der beste, den ich je gesehen
habe (es waren nicht viele!) und ich kann jedem den Besuch
100%ig empfehlen.
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