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Goodbye
Airlie Beach 02.08.2004 |
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So, jetzt habe ich mich gestern wegen
diverser Probleme spontan dazu entschlossen, zum Fruitpicking
nach Bowen zu fahren. Deshalb konnte ich mich gestern
leider nicht mehr von allen verabschieden. Zumindest
"Sugar Daddy Phil" und Paddy's Promotion (und
Reefos Rezeptions Girl) Helenè konnte ich Tschuessi
sagen. Guys, I'll miss you like hell!!!
Ricco haben wir im MAMA AFRICA ebenfalls gesehen, abe
der war mir zu busy. Hatte frei und nach einer Stunde
ein Maedel abgeschleppt. Da war mir klar, warum er am
Mittwoch zu mit meinte, ich solle meine Energie fuer
Sonntag sparen *uuuh ne*.
Vorgestern hatte Phil frei und hat mit seiner Freundin
und anderen Hochzeitsgaesten (2 Hochzeiten in Airlie
Beach) den Ort eingenommen. Spaeter ist er mit mehreren
im Mama's aufgetaucht und hat megamaessig abgetanzt.
Ich habe noch NIE einen Mann in seinem Alter (ruecksichtsvoll
wie ich bin nenne ich jetzt hier mal sein Alter nicht)
gesehen, der so durchtrainiert ist und SO GEIL tanzen
kann. Unglaublich! Jedenfalls war er so busy, dass wir
ihn nicht begruessen mochten. Gestern war er darueber
ein bissl enttaeuscht. Hab halt gesagt, dass wir nicht
stoeren wollten.
War dann selbst heute nochmal busy. Habe mich kurz
mit Daniela getroffen, um abzusprechen wann und wie
wir uns heute nochmal treffen. Anschliessend habe
ich mein Gepaeck mal wieder zu Tallarook geschleppt,
um mir Storagekosten zu sparen. Danach ging es mit
dem Bus nach Cannonvale, um in der Post und bei Reefos
nach dem Maxibrief aus Namabucca Heads zu fragen und
ein paar Kleinigkeiten im Bi*Lo zu kaufen. Dieser
lagerte auch tatsaechlich inzwischen im Reefos, wo
ich nochmal auf Helenè getroffen bin.
Wenig spaeter ging es mit dem Reefo Bus wieder nach
Airlie. Dort machte ich mich auf an den Strand, weil
es zu heiss war, hier herumzulaufen. Um 15:45 bin
ich zur Post, die mir verklickerten, dass ich NEUN
DOLLAR fuer eine Weiterleitung nach Bowen bezahlen
soll. HAMMER!
So, treffe mich gleich mit Daniela und muss so erstmal
wieder aufhoeren. Mein Bus faehrt um 19:45 Uhr.
Ciao *heul, schluchz, will net weg* |
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Arbeiten
im "Capsicum Shed" 04.08.2004 |
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Gestern Abend wurde ich von Michael, Matthias
und Uli mit dem Minivan von der Bushaltestelle in Bowen
abgeholt, da der Hostelbus so spät nicht mehr gefahren
waere und ich sie quasi angefleht habe zu kommen. Nun
ja, einer der drei haette natuerlich auch gereicht, aber
die drei gibt es (laut eigenen Angaben) nur im Paket.
Heuten Morgen bin ich gleich von Susan geweckt
und gefragt worden, ob ich arbeiten moechte. Da ich Geld
mehr als alles andere benoetige, habe ich natuerlich zugesagt.
So habe ich also den ganzen Tag Paprikas auf der Nane
Farm verpackt. Ich habe am Fließband der "qualitativ
minderwertigen" Paprikas mit einer Asiatin zusammen
gestanden und die noch brauchbaren Paprikas in Karton
sortiert. Etwa alle zwei Stunden hatten wir eine Pause.
Nähere Infos im Bericht "Arbeit
im Capsicum Shed"
Infos zu Bowen gibt es unter "Bowen
- Jobs, Strand und tolles Klima"
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Das
Hostel "Reefers the Beach"
12.08.2004 |
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Das Hostel wurde in diesem Jahr frisch renoviert und an
der Gartenanlage wird auch immer noch fleissig gearbeitet.
Es gibt sechs Wohneinheiten, in denen sich jeweils zwei
Zimmer mit vier bis sechs Betten und mittelgrossen Schliessfaechern
befinden.
Einige Zimmer sind etwas
zu klein fuer die Anzahl der Betten. In jeder Einheit
gibt es eine voll ausgestattete Kueche mit Mikrowelle,
Herd, Wasserkocher, Geschirr und zwei Kuehlschraenken,
ein BAdezimmer mit Dusche, einen Fernseher mit einer
Couch fuer drei Leute und eine Essecke, die aus vier
Plastikstuehlen und einem Plastiktisch besteht. Zwei
Units sind miteinander verbunden und muessen sich
eine Kueche teilen. In der Unit habe ich am Anfang
gewohnt, doch da es durch die Anzahl der Leute immer
sehr hektisch und lautstark zuging (Fernseher lief
um 5 Uhr morgens, als die ersten zur Arbeit mussten)
und das Sechserzimmer in dem ich wohnte echt winzig
war, habe ich die Unit gewechselt, was mich bei Matti
und Co etwas bloed hat dastehen lassen. Doch mein
Schlaf ist mir wichtiger. In der neuen Unit habe ich
dann u.a. mit Daniel und Manuel gewohnt. Der restlichen
sechs waren Asiaten.
Hinter den Units befinden sich Waeschestaender und
Waeschleinen und hinter (oder auch vor) einigen gibt
es Sitzgelegenheiten in Form von Holzbaenken und Tischen.
Das Hostel besitzt ein kleines Gemeinschaftsgebauede,
in dem es einen DVD Raum, einen Fernsehraum, Waschmaschinen
und Trockner und ein zusaetzliches Bad gibt. Des weiteren
befinden sich dort ein Kicker und einige Spiele. Im
abgezaeunten "Garten" dieses Gebaeudes gibt
es einige Waescheleinen, falls die Waescheleinen an
der eigenen Unit mal besetzt sind. Es sollte aber
darauf geachtet werden, dass die Waesche auch abgenommen
wird, sobald sie trocken ist, da der Platz auch vom
Hostel verwendet wird. Das Highlight des Hostels ist
eindeutig der Poolbereich. Neben dem Pool gibt es
Sitzgelegenheiten und eine Rasenflaeche, auf der man
vor sich hindoesen kann. In den Pool darf man natuerlich
nur im "sauberen" Zustand, sprich nach der
Arbeit auf dem Feld ist er tabu. |
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Zum Vergrößern klicke auf
die kleinen Bilder :-)
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Bob's
Internetcafé 18.08.2004 |
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Wenn man von Bowen's Zentrum
in Richtung Hostel faehrt, sieht man etwa 300m vor
dem Hostel auf der rechten Seite einen kleinen Shop
mit Imbiss. In dem Shop gibt es Tageszeitungen und
Zeitschriften, einige Lebensmittel (natuerlich teuer
als in den Supermaerkten), sowie die Moeglichkeit
etwas Warmes (Hamburger, Pommes, Chicken Nuggets,...)
zu essen.
In demselben Gebauede, nur etwas weiter hinten,
befindet sich Bob's Internetcafé. Dieser hat
etwa acht Computer, einige Drucker und auf seinem
Schreibtisch einen Scanner. Zwei der Computer sind
mit Windows XP ausgestattet, der Rest mit WIN 98.
Dies nur als Info, weil das bedeutet, das man als
DigiCam Benutzer, der seine Bilder auf dem PC sehen
oder brennen moechte, entweder auf einen freien XP
Computer warten muss, oder Bob fragt, ob man seine
Driver auf einem freien Computer installieren darf.
Nicht alle Computer besitzen einen Brenner. Das I-Café
leidet unter mangelnder Beleuchtung und so fuehlt
man sich mit alle den zusammengebastelten Computern
ein wenig wie in einer Hacker-Hoehle. Das es erst
am spaeten Nachmittag oeffnet, bessert den Lichteinfluss
natuerlich auch nicht gerade. Zumindest ist das Café
günstig.
Gestern hatte Andrew Geburtstag. Erst haben wir bei
Nane's gearbeitet und mussten an seinem Geburtstag
auch noch prompt bis 19 Uhr arbeiten. Zu allem Überfluss
ist der Bus vom Hostel erst nach einer halben Stunde
gekommen. Wir fuhren zum Hostel und von dort aus mit
Susan und einigen anderen weiter zu Woolworth. Dort
habe ich einen kleinen Schokokuchen gekauft und im
Hostel, auf einem Teller mit den erstandenen Kerzen,
verziert. Diese habe ich entzündet und bin anschließend
mit dem Kuchen zu seiner Unit maschiert. Dort überreichte
ich ihm seinen Kuchen und umarmte ihn nochmal mit
einem gehauchten "Happy Birthday". Er hat
gestrahlt wie ein Honigkuchenpferd. |
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...
und verbandelt 24.08.2004 |
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Jetzt ist es doch passiert... seit
dem 18.07. bin ich mit Andrew zusammen. Dabei wollte
ich so ein Fernbeziehungsdrama ja eigentlich aus dem
Weg gehen. Wir haben aber über alles gequatscht
und uns dann dazu entschlossen es einfach mal laufen
zu lassen.
Am 20.08. waren wir im Grandview. Ich bin quasi zwischen
Andrews Unit und den Deutschen aus der anderen Unit
hin und hergelaufen.
Foto hintere Reihe v.l. Icke, Andrew (Australien),
Eugene (Irland), Sarah (Holland)
vordere Reihe v.l. Susann (Deutschland), die Koreanerin
dessen Name ich vergessen habe, Dave (Tasmanien) |
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Drei
Stunden Job 27.08.2004 |
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Gestern habe ich mit Aurelie auf der "Festival Art Exhibition"
von Bowen im Service gearbeitet. Mike hatte ale erstes Sini
aus Andrews Unit gefragt und Andrew hat mich in Mike's Auftrag
gefragt, ob ich nicht auch Lust haette. Mit Sini zu arbeiten
reizte
| mich zwar nicht gerade, aber diese sagte
dann sowieso ab und so habe ich Aurelie gefragt, ob
sie nicht Lust haette mitzukommen. Mike holte uns dann
gestern Abend um 6.15 Uhr vom Hostel ab und fuhr mit
uns zu dem kleinen Ausstellungshaeuschen. Zuerst haben
wir uns einmal selbst die ausgestellten Bilder von Bowen's
Art Society angesehen, die groesstenteils wirklich schoen
waren. Mike musste feststellen, dass der Appetizer Lieferant
den Auftrag mit einem anderen vertauscht hatte und so
bekam Mike nicht die erwuenschten Luxushaeppchen (Lachs
ect.), sondern Mini Wuerstchen, ueberbackenen Blumenkohl
u.ae. Der arme musste sich darueber natuerlich wieder
furchtbar aufregen. Um 7pm mit Beginn der Ausstellung
begannen wir mit den Tabletts voller Haeppchen herumzulaufen.
Im Hintergrund waren zwei Frauen und Mike damit beschaeftigt
staendig neue Appetizer aufzuwaermen und Tabletts mit
denselben aufzufuellen. Es konnte gar nicht schnell
genug gehen, denn die Gaeste stuerzten sich auf uns,
als ob sie tagelang nichts gegessen hatten. Nach etwa
einer Stunde fand eine Preisverleihung statt, bei der
Edna (die aeltere Frau, bei der Mike wohnt) ebenfalls
einen Preis gewann. Diese kam anschliessend heulend
in die Kueche, wo auch Aurelie und ich fast mitweinen
mussten. Aurelie rannen dann auch tatsaechlich zwei
Traenchen uebers Gesicht, wo hingegen ich mich gerade
noch -mit Traenen in den Augen- zusammenreissen konnte.
Nach der Show sind wir dann wieder ans Fuettern der
Meute gegangen. Nach etwa drei Stunden hat Edna uns
wieder zum Hostel gefahren. Unsere $40 Lohn bekamen
wir am Folgetag. Die Reefers T-Shirts durften wir auch
behalten. |
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Gemeinsamer
Abend 28.08.2004 |
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Gestern gab es einen von Inga organisierten gemeinsamen
Hostelabend. Wer wollte hatte die Gelegenheit selbstbesorgte
Grillteile auf das "Barbie" zu schmeissen. Bis
auf 80% der Asiaten waren auch fast alle Hostelbewohner
da, wenigstens um mal kurz Hallo zu sagen.
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Ich
habe gekuendigt 02.09.2004 |
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So, obwohl schon September, setze ich meinen letzten Bowen
Eintrag an dieser Stelle. Heute war der zweite Tag, an dem
die Tochter vom Besitzer der N- Farm, total durchgedreht
ist. Nähere Infos im Bericht "Arbeit
im Capsicum Shed".

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